Kine Exakta

Hersteller:                                     Ihagee Kamerawerk AG.   Dresden
Herstellungsjahr:                          1946 - 1948
Kameratyp:                                   Einäugige Spiegelreflexkamera
Format:                                         24 x 36 mm
Verschluss:                                  Gummituch-Schlitzverschluss
Objektiv:                                      Carl Zeiss Jena  "Tessar"  1:2,8  f = 5cm  
Die von Carl Nüchterlein konstruierte Kine Exakta war die erste Kleinbild-Spiegelreflexkamera der Welt. Mehr als zwei Jahrzehntelang lang war die bewunderte Exakta einmalig und führend auf ihrem Gebiet. Dann wurde sie von anderen Fabrikaten technisch überflügelt, aber das von der Kine Exakta eingeleitete Kamerakonzept trug den Sieg davon.
Die abgebildete Kine Exakta trägt deutliche Merkmale der ersten Nachkriegsproduktion, als die Ihagee nach totaler Zerstörung ihrer Fabrik in einem nur notdürftig restauriertem Gebäude auf der Blasewitzer Strasse in Dresden-Johannstadt wieder auf die Beine kam und alles Material noch sehr knapp war.
Daher musste das Bajonett aus Aluminium hergestellt werden, und die schmalen Gehäuseleisten sind auch noch nicht verchromt. Der mit "c" geschriebene Kameraname "Exacta" reiht das hier gezeigte Exemplar ein in jene etwa 17.000 Kameras, die zwischen 1946 und 1948 als Reparationsleistung in die Sowjetunion geliefert wurden.
Das unvergütete Tessar mit der Seriennummer 2819551 ist allem Anschein nach 1946 hergestellt worden.





Exakta Varex VX

Hersteller:                                        Ihagee Kamerawerk AG  Dresden
Herstellungsjahr:                             1955 - 1956
Kameratyp:                                      Einäugige Spiegelreflexkamera
Format:                                            24 x 36 mm
Verschluss:                                     Gummituch-Schlitzverschluss
Objektiv:                                         Carl Zeiss Jena  "Tessar"  2,8/50
Zur Leipziger Frühjahrsmesse 1950 erweckte die Exakta Varex grosse Aufmerksamkeit als erste Spiegelreflexkamera mit wechselbaren Sucherelementen. Sie trug die meisten technischen Merkmale der Kine Exakta und wurde in verschiedenen Modellvarianten bis 1967 hergestellt. Ein umfachreiches Zubehörprogramm machte die Exakata Varex vor allem bei Ärzten und Wissenschaftlern sehr beliebt.


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Exakta Varex IIa
Hersteller:                              Ihagee Kamerawerk AG.,  Dresden
Herstellungsjahr:                   1958 - 1960
Kameratyp:                            Einäugige Spiegelreflexkamera
Format:                                   24 x 36 mm
Verschluss:                            Schlitzverschluss, horizontal ablaufend
Objektiv:                               Jena  T  1:2,8  f=50  (Tessar)
Die  abgebildete Kamera  hat  einen  geprägten Namenszug und gehört somit zur 3.Version der Exakta Varex IIa. Sie ist mit Prismensucher und Lichtschacht ausgestattet, die schon zur nächsten Version gehören. Ob die Kamera tatsächlich mit diesen Sucherelementen geliefert wurde, oder ob ein früherer Eigentümer sich die neueren Sucher angeschafft hat, ist nicht feststellbar.
Zur Zeit ihrer Herstellung war die Kamera technisch schon veraltet, weil sie keine Innenauslösung für eine Springblende und keinen Rückschwenkspiegel aufweist.
Die Kamera hat Buchsen für X-, F- und M-Synchronisation, Verschlusszeiten von 12 bis 1/1000 Sekunden, Selbsauslöser, abnehmbare Rückwand und ein Messer zum Filmabschneiden.


 
Exa
Hersteller:                                     Ihagee Kamerawerk AG.,  Dresden
Herstellungsjahr:                          1956 - 1959
Kameratyp:                                   Einäugige Spiegelreflexkamera
Format:                                         24 x 36 mm
Verschluss:                                   Klappverschluss
Objektiv:                                       Carl Zeiss Jena  "Tessar" 1:3,5  f=5cm
Die  Exa  ist die  kleine  Schwester der  Exakta Varex,  mit der sie die  Sucherelemente und das Objektivbajonet gemein hat.
Sie hat einen einfachen Klappverschluss, die sogenannte Kohlenschaufel, mit Zeiten von 1/25 bis 1/150 Sekunde und B.
Internationale Blitzbuchsen für F- und X-Synchronisation..
Keine Innenauslösung der Blende, keinen Rückschwenkspiegel und keine Blendenvorwahl.
Das Ihagee Kamerawerk in Dresden

Einige ganz subjektiven Erinnerungen


 
Exa Ia
Hersteller:              Ihagee Kamerawerk AG.  Dresden
Herstellungsjahr:   1966
Kameratyp:             Einäugige Spiegelreflexkamera
Format:                    24 x 36 mm
Verschluss:              Klappverschluss (Kohlenschaufel)
Objektiv:                  Meyer-Optik Görlitz  "Domiplan" 2,8/50
Mit der Exa I wurde 1963 eine völlig neue Gehäuseform mit abziehbarer Rückwand eingeführt.
1964 erhielt die Kamera einen Schnellspannhebel und zugleich den Namen Exa Ia.
Im Ausland war die  Exa Ia  auch unter den Bezeichnungen  Elbaflex 175,  Exakta 100  und
VX 100 zu sehen.
Bis 1977 verliessen fast 300.000 Exemplare der Exa Ia das Ihagee Kamerawerk. Dann folgte die Exa Ib, die mit dem Gewinde M42 x 1 für den Objektivanschluss ausgestattet war.
Die abgebildete Exa Ia wurde 1966 in Dresden für etwa 250 Mark erworben.
Das Namensschild ist nicht mehr das originale.

 
EXA II

Hersteller:                 Ihagee Kamerawerk AG.  Dresden
Herstellungsjahr:      1960 - 1962
Kameratyp:                Einäugige Spiegelreflexkamera
Format:                       24 x 36 mm
Verschluss:                 Schlitzverschluss,  vertikal ablaufend
Objektiv:                     Meyer-Otik Görlitz  "Primotar  2,8 / 50"
Auf der Leipziger Herbstmesse 1959 wurde die Exa II der Öffentlichkeit vorgestellt. Sie sollte die Lücke überbrücken, die zwischen dem Spitzenmodell Exakta Varex und deren kleinen Schwester Exa bestand. Der einfache Klappverschluss der Exa begrenzte die volle Anwendung der grossen Objektivauswahl, die es für die Exakta Varex gab. Die Exa II, die mit einem vertikal ablaufenden Schlitzverschluss, den Zeiten 1/2 bis 1/250 Sekunde und ausserdem mit einem fest eingebauten Prismensucher ausgestattet war, erfüllte diese Forderung. 1963 erhielt die Kamera eine geänderte Gehäuseform,  eine abstreifbare  Rückwand und die  Bezeichnung  Exa IIa.   Nachdem sie im Dezember 1964 einen Rückschwenkspiegel erhalten hatte, wurde sie als Exa IIb verkauft. Im August 1966 erweiterte man die Verschlusszeitenreihe mit 1/500 Sek. und gab der Kamera den Namen Exa 500. Lesen Sie einen begeisterten englischen Artikel über diese Kamera!
Von der abgebildeten Exa II wurden etwa 88.000 Exemplare hergestellt.




                                                                                      Preisrätzelfrage:
                                               Zu welcher Exakta oder Exa gehört das abgebildete Bajonett?

                           
                                                         

                                                                              Antwort: hier klicken!                                 


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